Aktuelles vom 05.05.15

Änderungen im Energiedienstleistungsgesetz: Chancen für E-Handwerke

Bei den Energieaudits ist die Beratung der E-Handwerker sehr gefragt.
Bild: ArGe Medien im ZVEH

Am 22. April 2015 ist eine Änderung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (Energiedienstleistungsgesetz) in Kraft getreten. Für die E-Handwerke ergeben sich dadurch neue Geschäftsfelder im Beratungsbereich.

Interessant für die E-Handwerke sind vor allem die neu eingeführten Energieaudits: Nicht-KMU – also Unternehmen, die nicht als klein und mittelständisch gelten – sind nunmehr verpflichtet, Untersuchungen durchzuführen, die Aufschluss über ihren Umgang mit Energie geben. Dies muss erstmals bis zum 5. Dezember 2015 geschehen, sofern die Unternehmen mehr als 250 Mitarbeiter und einen Umsatz von 50 Millionen Euro oder mehr erwirtschaften beziehungsweise wenn ihre Bilanzsumme 43 Millionen Euro oder mehr beträgt. Alle vier Jahre ist das Energieaudit zu erneuern. Alternativ können die Unternehmen entweder ein Energiemanagement-System oder ein Umweltmanagement-System implementieren.

Interessante Geschäftsfelder
Da E-Handwerksbetriebe die KMU-Grenzen in aller Regel nicht überschreiten, sind die allermeisten von diesen Verpflichtungen nicht betroffen. Es ergeben sich jedoch bei entsprechender Spezialisierung interessante Geschäftsfelder als Dienstleister, der ein solches Audit vornimmt. Eine Voraussetzung dafür ist die Meisterqualifikation, die im Gesetz nun als Berechtigung zur Durchführung des Energieaudits anerkannt ist. Hierfür hatte sich der ZVEH bei den Diskussionen zur Novellierung eingesetzt. Zusätzlich erforderlich ist eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit, bei der praxisbezogene Kenntnisse über die betriebliche Energieberatung erworben wurden.

Im Gesetz ist jetzt auch die Definition des Energiedienstleisters vereinfacht. Darunter fällt nun eine natürliche oder juristische Person, die Energiedienstleistungen oder andere Energieeffizienzmaßnahmen in Einrichtungen oder Räumlichkeiten eines Endkunden erbringt oder durchführt. Alle Zusätze zur Finanzierung dieser Dienstleistungen sind entfallen. Damit gibt es nun mehr Raum, die unterschiedlichen Geschäftsmodelle der E-Handwerke als Energiedienstleistungen anzuerkennen.

Außerdem wurde das sogenannte Beeinträchtigungsverbot überarbeitet. Energieunternehmen haben alle Handlungen zu unterlassen, die die Nachfrage nach und die Erbringung von Energiedienstleistungen und anderen Energieeffizienzmaßnahmen behindern. Sie dürfen zudem die Entwicklung von Märkten in diesem Segment nicht beinträchtigen. Der ZVEH begrüßt diese Klarstellungen für die er sich ebenfalls im Gesetzgebungsverfahren eingesetzt hatte.

Weiterführende Informationen und Hilfsmittel

Verständliche und leicht zugängliche Informationen über verfügbare Energiedienstleistungsverträge sowie Musterklauseln, die in solchen Verträgen verwendet werden können, finden sich auf der Internetseite der Bundesstelle für Energieeffizienz unter » www.bfee-online.de. Allgemeine Infos zu Energieaudits und deren Durchführung liefert die Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter » www.bafa.de (Energie -> Energieaudits).

Verbandsangebot erleichtert Einstieg
Innungsbetrieben der E-Handwerke ist für einen Einstieg in das Thema der Energiedienstleistungen zudem das Verbandsangebot zu empfehlen. Mit der Schulung zum Energieeffizienz-Fachbetrieb können erste Schritte auf diesem Gebiet gemacht und später über Aufbaulehrgänge der den Elektrohandwerken nahestehenden Schulungsstätten vertieft werden. Innungsbetriebe erhalten dazu mit ihrem Login Informationen unter » www.energieeffizienz-fachbetrieb.org.

Auch für private und gewerbliche Endkunden gibt es im Netz eine Anlaufstelle zum Thema Energieeffizienz. Unter » www.e-handwerk.org/themen/energieeffizienz findet sich beispielsweise die Fachbetriebssuche, über die sich alle qualifizierten Unternehmen in der Nähe ermitteln lassen.

AN/Voo








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