Aktuelles vom 10.01.13
Energieverbrauch für elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte 2011 weiter gestiegen
Insgesamt sparen private Haushalte aber immer mehr Energie
Die Bundesbürgerinnen und -bürger sparen Energie: Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist in Deutschland weiter rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Verbrauch von Haushaltsenergie 2011 – bereinigt um Temperaturschwankungen – um 6,7 Prozent. Zwischen 2005 und 2011 sank der Energieverbrauch insgesamt um 10,3 Prozent, im Vergleich zu 2000 sogar um 17,7 Prozent.
Der Rückgang betrifft vor allem den Einsatz von Mineralöl, insbesondere von leichtem Heizöl. Von 2005 bis 2011 verringerte sich der Mineralölverbrauch in privaten Haushalten um ein Viertel. Der Verbrauch von Erdgas sank ebenfalls stark um 20,7 Prozent. Der Stromverbrauch stagniert nahezu seit 2005. Zuwachsraten verzeichneten die sonstigen Energieträger, wie etwa Brennholz und Holzpellets: Deren Verbrauch stieg mit + 37,6 Prozent kräftig an.
Die meiste Energie wird fürs Heizen genutzt. 2011 wurden gut 70 Prozent der gesamten Haushaltsenergie dafür eingesetzt. Allerdings ist der Energieverbrauch für Raumwärme in den letzten Jahren stark gesunken. Er war im Jahr 2011 um 13,4 Prozent geringer als 2005. Der Rückgang gegenüber 2005 ergab sich trotz einer gestiegenen Zahl von Haushalten (+ 4,0 %) und einem Zuwachs an Wohnfläche (+ 3,3 %). Der Energieverbrauch je Quadratmeter Wohnfläche reduzierte sich trotz dieser beiden Faktoren deutlich (- 16,2 %).
In anderen Anwendungsbereichen ist der Energieverbrauch der privaten Haushalte dagegen nur leicht gesunken. Für elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte ist der Energieverbrauch sogar angestiegen (+ 2,3 %), trotz Strom sparender, technischer Verbesserungen der Geräte. Grund hierfür ist die steigende Anzahl an Geräten.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik
PES










