01.09.2017

Mit E-Mobilität auf der Überholspur

Sichere Integration von Ladeeinrichtungen für Elektro-Autos

Bild: ArGe Medien im ZVEH

E-Autos sind weit mehr als ein Trend, sie bieten eine zukunftssichere Alternative zu Benzin- und Dieselfahrzeugen. „Wer sich für ein Elektrofahrzeug entscheidet, setzt sich für eine emissionsfreie Fortbewegung und damit das Vorantreiben der Energiewende ein“, so Thomas Bürkle, Vizepräsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke. Das Interesse an alternativen Antriebsarten wie Elektro, Gas und Hybrid ist groß, wie eine aktuelle Studie des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov zeigt: Mittlerweile zieht jeder dritte potentielle Autofahrer den Kauf eines E-Fahrzeugs in Betracht. Damit das Fahrzeug auch zuhause sicher und effizient geladen werden kann, sollten sich Eigentümer für die fachgerechte Planung und Installation der Ladeinfrastruktur an den Elektroinnungsfachbetrieb wenden.

Aufladen und losfahren
Viele, die über die Anschaffung eines E-Autos nachdenken, beschäftigt vor allem die Frage: Wo kann das Fahrzeug aufgeladen werden? Einige Autohersteller haben sich bereits zusammengetan, um ein flächendeckendes Schnellladenetz aufzubauen. Besonders bequem und flexibel lässt sich das E-Auto mit der richtigen Installation zuhause aufladen. Bei der Integration der Ladeeinrichtung sollte die vorhandene elektrische Anlage zunächst durch den E-CHECK E-Mobilität vom Innungsfachbetrieb überprüft und gegebenenfalls modernisiert werden. Der qualifizierte Innungsfachbetrieb schafft dabei die nötigen Voraussetzungen für die Installation einer Ladestation und garantiert ihren sicheren Betrieb. Der einwandfreie Zustand der elektrischen Anlage und der Ladestation wird schließlich durch das Prüfprotokoll sowie die dazugehörige Prüfplakette dokumentiert. Diese schützen im Schadensfall vor eventuellen Ersatzansprüchen der Versicherung. Denn auch im privaten Bereich sind die Betreiber einer Ladestation für den ordnungsgemäßen Zustand der elektrischen Anlage verantwortlich. Alle Infos zum E-CHECK erhalten Interessierte unter www.elektrohandwerk.de/privat/themen/e-mobilitaet.

Wer einen Neubau oder umfassende Renovierungsmaßnahmen plant, aber noch kein E-Auto fährt, sollte dennoch an die Voraussetzungen für die Ladeinfrastruktur denken. „Sind bereits Elektroinstallationsrohre verlegt, lässt sich die Ladestation später schnell und unkompliziert nachrüsten“, erklärt Thomas Bürkle vom ZVEH.

Erneuerbare Energien einbinden
Komplett emissionsfrei fährt das E-Auto erst dann, wenn es mit regenerativem und schadstofffrei produziertem Strom geladen wird. Eine klimaneutrale und kosteneffiziente Option ist Solarstrom, der über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Wohnhauses, der Garage oder des Carports erzeugt werden kann. So lässt sich das Elektrofahrzeug direkt an der Quelle mit erneuerbarer Energie aufladen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, denn überschüssiger Strom kann zusätzlich im Haus genutzt, in Akkus zwischengespeichert oder vom Netzbetreiber vergütet werden.

Für grünes Fahren entscheiden und profitieren
Um mehr E-Autos auf Deutschlands Straßen zu bringen, unterstützt die Bundesregierung den Kauf eines Elektrofahrzeugs mit einer Prämie. Auch der Ausbau eines flächendeckenden Ladenetzes wird weiter vorangetrieben. Als zusätzlicher Vorteil können Elektrofahrer von einer Kfz-Steuerbefreiung und Privilegien wie gesonderten Fahrspuren oder Parkplätzen profitieren. Der E-Mobilität Fachbetrieb berät qualifiziert zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten und allen technischen Fragen rund um die E-Mobilität. Den nächstgelegenen Fachbetrieb finden Interessierte im Internet unter www.elektrobetrieb-finden.de.

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