05.06.2018

Einbruchschutz: Langfinger mit den richtigen Maßnahmen abschrecken

Mit Hilfe der E-Handwerke die Sicherheit in Haus und Wohnung erhöhen

Bild: Shutterstock – SpeedKingz / ArGe Medien im ZVEH

Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche 2017 im Vergleich zum Vorjahr um ganze 23 Prozent gesunken ist. „Das ist natürlich eine erfreuliche Nachricht“, sagt Andreas Habermehl, Referatsleiter Innovation und Normung beim Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). „Dennoch raten wir Eigentümern dazu, ihr Haus oder ihre Wohnung hinsichtlich der Sicherheit gegen Diebstahl zu überprüfen.“ Denn neben dem materiellen Schaden klagen Opfer von Einbrüchen auch über den gravierenden Verlust des Sicherheitsgefühls in den eigenen vier Wänden. „Soweit muss es nicht kommen. Bereits mit einfach umzusetzenden Maßnahmen lässt sich die Sicherheit deutlich erhöhen und viele Einbrüche im Vorhinein verhindern“, erklärt Andreas Habermehl. Ausführliche Beratung erhalten Interessierte bei den Innungsfachbetrieben der Elektrohandwerke: Sie entwickeln und installieren individuelle Schutzkonzepte für ihre Kunden.

Licht – wirksamer Schutz vor Einbrüchen
Eine simple, aber sehr wirkungsvolle Schutzmaßnahme ist ein durchdachtes Lichtmanagement: Mit einem Bewegungsmelder schaltet sich das Außenlicht automatisch an, wenn sich jemand dem Haus nähert. So werden Unbefugte, die sich auf dem Grundstück bewegen, schnell abgeschreckt. Mit einer vernetzten und automatisierten Beleuchtung in den Innenräumen, kann simuliert werden, dass jemand anwesend ist – selbst wenn die Bewohner verreist sind. Die Installation sollte durch den qualifizierten Elektroinnungsfachbetrieb erfolgen.

Mit zukunftsorientierten Lösungen langfristig absichern
Das Portfolio der E-Handwerke umfasst auch die Installation von Alarm- und Einbruchmeldeanlagen, die sowohl die Überwachung des Außenbereichs als auch der Innenräume ermöglichen. Diese sind schnell nachgerüstet und lösen im Einbruchsfall mit Sirenen und Blitzleuchten Alarm aus, der die Nachbarschaft aufmerksam macht und Eindringlinge verscheucht. Alarmanlagen können zusätzlich vorprogrammiert werden und im Bedarfsfall einen automatisierten Notruf an die Polizei absetzen. Eine komfortable Sicherheitsmaßnahme sind zudem Türkommunikationsanlagen, die Videobilder von der Haustür auf einen Bildschirm in der Wohnung übertragen. So haben die Bewohner alles, was sich vor der Haustür abspielt, jederzeit im Blick und können den Zugang zu den eigenen vier Wänden flexibel und sicher kontrollieren.

Gut geschützt, gut unterstützt
Der wirksamste Schutz vor Einbrechern ist die richtige Sicherungstechnik. Für Investitionen in die Gebäudesicherheit ist der Zeitpunkt günstig: Der Staat fördert den Einbruchschutz über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Über das KfW-Zuschussportal können entsprechende Anträge gestellt werden. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören unter anderem der Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen und die Installation von Assistenzsystemen wie Bild- und Gegensprechanlagen oder Bewegungsmeldern. Über das Zuschussportal der KfW können dann Zuschüsse einfach, sicher und schnell beantragt und verwaltet werden. Mehr zu den Zuschussprogrammen der KfW unter https://public.kfw.de/zuschussportal-web/

Bedingung für die Förderung durch die KfW-Bankengruppe ist, dass die Installation von einem Fachunternehmen des Handwerks durchgeführt wird. Innungsfachbetriebe in nächster Nähe finden Interessierte im Internet unter www.elektrobetrieb-finden.de.

Zum Download:
Pressemitteilung

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