14.06.2019

Der moderne Türsteher für Unternehmen: elektronische Zutrittskontrolle

Elektronische Schließsysteme erhöhen die Sicherheit und Effizienz

TELENOT
Bild: TELENOT

Insbesondere für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ist es relevant, unbefugte Personen aus dem Gebäude oder bestimmten Bereichen fernzuhalten. So können beispielsweise Diebstahl, Spionage oder Vandalismus verhindert werden – reale Gefahren, die im gewerblichen und industriellen Bereich jedes Jahr enorme wirtschaftliche Schäden anrichten. „Ein elektronisches Zutrittskontrollsystem sorgt hier für Sicherheit und ermöglicht ein einfaches Management der Zutrittsrechte“, erklärt Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Auch kleine Firmen können von den elektronischen Systemen profitieren und damit Kosten sparen und ein Plus an Sicherheit gewinnen. Die Schließanlagen lassen sich in der Regel ohne großen Verkabelungsaufwand nachrüsten und über eine Software zentral verwalten. „Zusammen mit dem Elektro-Innungsfachbetrieb findet jeder Betrieb eine passgenaue Lösung, abgestimmt auf die baulichen Gegebenheiten und individuellen Anforderungen“, so Andreas Habermehl.  

Flexibel und sicher: Identifikation durch digitalen Schlüssel
Egal ob Fertigungsanlage, öffentliche Behörde, Krankenhäuser oder Banken – zwar sollen alle Mitarbeiter das Firmengelände ungehindert betreten können, zu bestimmten Bereichen, die beispielsweise für ungeschultes Personal gefährlich werden könnten oder besonders vertraulich sind, sollte nur ein ausgewählter Personenkreis Zugang haben. „Mit einem Zutrittskontrollsystem lassen sich die Berechtigungen ganz flexibel vergeben – oder auch wieder entziehen, wenn beispielsweise ein Mitarbeiter die Position gewechselt oder gekündigt hat“, erläutert Andreas Habermehl. Eine umständliche Schlüsselübergabe oder Vervielfältigung entfällt dabei – Transponder, Ausweiskarte oder Pin-Codes fungieren als digitale Schlüssel. Bei sehr hohen Sicherheitsanforderungen können auch biometrische Daten wie Fingerabdruck zur Identifikation genutzt werden. Die Zutrittskontrolle spielt auch beim Verlust der Ausweiskarte oder des Transponders ihre Vorteile aus: Über die zentrale Zugangsverwaltung kann das verlorene Zugangsmedium sofort gesperrt werden, der teure Austausch der Schließanlage ist nicht nötig.

Zutrittskontrolle in Sicherheitssystem integrieren
Je nach Größe des Betriebes ist es sinnvoll, das Zutrittssystem um weitere Funktionen zu erweitern und zum Beispiel mit einer Zeiterfassung oder der Kantinenabrechnung zu koppeln. Das kann die Verwaltungskosten erheblich reduzieren. Für ein Plus an Sicherheit lassen sich die elektronischen Schlösser auch in das Sicherheitssystem des Objektes integrieren. Versucht beispielsweise jemand, mit einem ungültigen Transponder in die Tiefgarage einzufahren, wird der Wachdienst in der Schaltzentrale sofort darüber alarmiert und die Überwachungskamera richtet sich automatisch auf das Fahrzeug. Auch das Scharfschalten der Einbruchmeldeanlage lässt sich über die Zutrittskontrolle regeln. Im Brandfall können bestimmte Türen und Tore für weitere Rettungswege freigeschaltet werden.
 
Die Planung und Installation einer elektronischen Zutrittskontrolle sollte durch den qualifizierten Innungsfachbetrieb erfolgen. Einen Fachbetrieb in ihrer Nähe finden Interessierte unter www.elektrobetrieb-finden.de.

 

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