03.04.2017

Bundeshandwerkskonferenz der IG Metall

Ende März hat die IG Metall zur 21. Bundeshandwerkskonferenz nach Frankfurt eingeladen. Zu den Schwerpunktthemen gehörte neben der Digitalisierung auch der Bereich Aus- und Weiterbildung.

Stefan Ehinger (M.) nahm an einer Podiumsdiskussion bei der Handwerkskonferenz teil.

Bild: IG Metall, Alexander Reise

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sagte Stefan Ehinger, stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs Wirtschaft im ZVEH: „Die Digitalisierung hat einen enorm prägenden Einfluss auf die Arbeitswelt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen sich gemeinsam den neuen Herausforderungen stellen, um den Digitalisierungsprozess erfolgreich gestalten zu können.“ Zu berücksichtigen sei, dass sich die Aufgabenfelder stetig verändern. An diese dynamischen Rahmenbedingungen müsse auch das Aus- und Weiterbildungsangebot angepasst werden. Qualifizierung sei neben der nötigen Flexibilität das A und O, um in den Märkten erfolgreich agieren zu können.

Zu den hochkarätigen Gästen der Konferenz gehörten Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, und Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Sie erörterten mit Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, vor rund 150 Betriebsräten und Vertretern aus der Branche die Zukunftsperspektiven des Handwerks. Hofmann plädierte dafür, mehr Anreize für junge Menschen für eine Karriere im Handwerk schaffen: „Das geht nur mit guten Arbeitsbedingungen. Dazu gehört eine stärkere Tarifbindung ebenso wie attraktivere Aus- und Weiterbildungsangebote.“

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