E-Kongress 2015 in Stralsund

Bericht: E-Kongress 2015 im Zeichen der Digitalisierung
Diskutierten mit den Obermeistern über die Digitalisierung (v.l.): Die ZVEH-Vorstände Thomas Bürkle, Lothar Hellmann, Karl-Heinz Bertram, Hans Auracher, Dr. Gerd Böhme, Christoph Hansen und Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi. Bild: ZVEH

Pressemeldung vom 30. September 2015:

Dialog mit Obermeistern und Partnern aus der E-Branche in Stralsund

Ganz im Zeichen des Megathemas Digitalisierung stand der 11. Obermeistertag des ZVEH, den der Verband am 25. und 26. September in Stralsund veranstaltete. Schirmherrin des Events war Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, deren Wahlkreis in der Hansestadt an der Ostsee liegt.

Erstmalig trug die zweitägige Veranstaltung, zu der über 130 Obermeister aus ganz Deutschland zusammenkamen, in diesem Jahr den Namen E-Kongress. „Wir möchten mit diesem Titel verdeutlichen, dass wir über den Tellerrand der E-Handwerke hinausblicken. Im Rahmen des E-Kongresses suchen wir gezielt den Austausch mit den Partnern aus unserer Branche und Experten aus der Wissenschaft über die aktuell wichtigsten Themen in allen elektro- und informationstechnischen Geschäftsfeldern“, sagte ZVEH-Präsident Lothar Hellmann.

An erster Stelle stehe hier aktuell die Digitalisierung, sie sei der Schrittmacher für einen höchst dynamischen globalen Innovationsprozess, so Hellmann. Dabei beschränke sich der digitale Wandel keinesfalls nur auf den produzierenden industriellen Kern Deutschlands. Er erfasse ebenso das große Feld der Dienstleistungen, auf dem sich auch die E-Handwerke bewegen. Deswegen müsse auch von „Wirtschaft 4.0“ statt von „Industrie 4.0“ die Rede sein.

Der ZVEH-Präsident erläuterte: „Wir stehen vor einem Umbruch, wie ihn unsere Branche noch selten erlebt hat. Veränderungen wird es in den Unternehmensabläufen, in der Arbeitsorganisation sowie in der Informations- und Wissensvermittlung geben. Auch bei den Geschäftsmodellen ist ein Umdenken erforderlich.“ Der Serviceleistung werde künftig eine größere Bedeutung als je zuvor zukommen. Und gerade da liege für die E-Handwerke die große Chance, im Wettbewerb mit neuen, mächtigen Marktteilnehmern wie Google oder Amazon entscheidende Pluspunkte zu sammeln. Zu den vordringlichsten Aufgaben gehöre es, die Mitarbeiter und den Fachkräftenachwuchs auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen in diesen und allen weiteren relevanten Märkten – insbesondere auch die der Energiewende – vorzubereiten, so Hellmann. „Eine hoch qualifizierte Aus- und Weiterbildung in diesem Segment wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen.“

Das neue Konzept des E-Kongresses, bei dem sich auch das im Mai neu gewählte ZVEH-Präsidium vorstellte und Obermeister über Best-Practice-Beispiele in ihren Innungen berichteten, stieß bei den Teilnehmern auf großen Anklang. Entsprechend positiv fiel das Fazit von Hellmann aus: „Die beiden Veranstaltungstage waren geprägt von zahlreichen konstruktiven und inhaltlich tiefgehenden Gesprächen. Es hat sich bewährt, den Charakter des Obermeistertages zu modifizieren und stärker als zuvor weitere Marktteilnehmer aus der E-Branche in die Diskussionen einzubinden. Wir sind überzeugt, im engen Schulterschluss mit unseren Partnern die Chancen der Digitalisierung erfolgreich nutzen zu können.“

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