IFA

Die nächste IFA findet vom 4. bis 9. September 2020 in Berlin statt.

IFA 2019: zehnter gemeinsamer Auftritt von VDE, ZVEH und ZVEI

Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz und Smart-Home-Technologien als Thema der diesjährigen IFA.


Der gemeinschaftliche Auftritt von VDE, ZVEH und ZVEI hat auf der IFA Tradition: Bereits zum zehnten Mal waren die drei Elektroverbände auf der diesjährigen Funkausstellung mit einem gemeinsamen Messestand vertreten. Die Wirtschaftsinitiative Smart Living nutzt diese Plattform ebenfalls, um sich hier zu präsentieren.

Mittelpunkt des Auftritts war 2019 das 100 Quadratmeter große „House of Smart Living“ der Elektrohandwerke. Dieses ist eigens für den diesjährigen Messeauftritt um einige neue Anwendungen erweitert worden. Im Vordergrund steht dabei die Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz (KI) mit smarten Technologien – zum Beispiel im Bereich der Gesundheitsvorsorge sowie im Energiemanagement.

Neu: Verknüpfung mit Künstlicher Intelligenz
Gezeigt wurde zum Beispiel eine das gesamte Gebäude einbeziehende Energieversorgung, über die ein großer Teil der Heizenergie eingespart werden kann, ohne, dass zusätzliche Maßnahmen an der Gebäudehülle vorgenommen werden müssen. Möglich wird das unter anderem durch die Auswertung des Nutzerverhaltens und die Einbeziehung von Wetterdaten. Über die Verknüpfung mit KI kann so ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden! Ein weiteres Anschauungsbeispiel, das auf großes Besucherinteresse stieß, war im Bereich der Gesundheitsvorsorge zu sehen: eine KI-gestützte Atemluftmessung für an Diabetes erkrankte Personen, die bei in der Schlafphase auftretenden kritischen Werten Alarm schlägt.

ARD-Morgenmagazin im Haus der Elektrohandwerke
Erfreulich hoch war bei der IFA 2019 nicht nur das Publikumsinteresse an den sechs offiziellen Messetagen. Auch Fachbesucher und Medien, Vertreter aus der Wohnungswirtschaft sowie aus dem Bundeswirtschaftsministerium sowie zahlreiche Schulklassen, die im Rahmen von Schule@IFA durch das House of Smart Living geführt wurden, zeigten reges Interesse an den Neuheiten. Ebenfalls wieder am Messestand vertreten: Das Team vom ARD-Morgenmagazin, das das Haus der Elektrohandwerke an drei Tagen (4. bis 6. September) als Kulisse für die Frühsendung nutzte und von hier aus zahlreiche IFA-Innovationen vorstellte. n-tv, ein Schweizer Sender sowie ARD „Aktuelles“ filmten ebenfalls im House of Smart Living. Dabei gelang es insbesondere, die Medien für das Thema Datensicherheit zu sensibilisieren. Denn bei dem integrierten Sprachsteuerungssystem bleiben alle Daten im Haus und werden – anders als bei Siri, Alexa und Co. – nicht in der Cloud gespeichert.

Großer Andrang beim Branchentreff „Feierabend“
Bereits vor dem offiziellen Start der Messe (6.) hatten VDE, ZVEH und ZVEI zu ihrem traditionellen „Feierabend“ geladen. Am 4. September versammelten sich rund 150 Gäste am Gemeinschaftsstand, um sich in der entspannten Atmosphäre des Branchen- und Medientreffs auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Eröffnet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr turnusmäßig von Ingolf Jakobi. Der ZVEH-Hauptgeschäftsführer begrüßte die Gäste zusammen mit Dr. Patricia Solaro, Mitglied der Geschäftsleitung des ZVEI, Wolfgang Niedziella, Geschäftsführer VDE-Gruppe und Miss IFA.

Besuch aus Japan
Auch der Vertreter des diesjährigen Gastlandes Japan ließ es sich nicht nehmen, am Gemeinschaftsstand der drei Verbände vorbeizuschauen: Der stellvertretende japanische Wirtschaftsminister Yoshihiro Seki kam am ersten Messetag in Begleitung von Oliver Wittke, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsministerium, und wurde von Lothar Hellmann (ZVEH-Präsident), Dr. Patricia Solaro (Mitglied der ZVEI-Geschäftsführung) und Wolfgang Niedziella (Geschäftsführer der VDE-Gruppe) begrüßt.

Nachwuchsförderung
Wenn es ums Wohnen geht, ist die Zukunft smart. Doch wie denkt die Schüler-Generation „Fridays for Future“, die regelmäßig für den Klimaschutz demonstriert, über smarte Technologien? Was wünscht sie sich für die Zukunft? Wo würde sie sich mehr Unterstützung von der Politik wünschen? Diesen Fragen ging Moderatorin Katie Gallus im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Wirtschaftsinitiative Smart Living auf der IFA nach. Mit dabei: eine Klasse des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums aus Königs Wusterhausen, Preisträger des letztjährigen Video-Wettbewerbs „Smart Living“ der Elektrohandwerke, sowie ZVEH-Technikexperte Daniel Erdmann. Am Ende der angeregten Diskussion war klar: Die Digitalisierung bietet – auch aus Sicht der Jugend – viele Chancen, nicht zuletzt mit Blick auf Themen wie die Ressourcenschonung oder eine nachhaltige Energienutzung.

Darum, den Nachwuchs für smarte Technologien und die Vielseitigkeit der Elektrohandwerke zu begeistern, ging es auch beim Auftritt des YouTubers Alexander Straub. Der bekannte Zauberkünstler und Illusionist schaute am Sonntag (8.) auf der IFA vorbei und ließ sich im House of Smart Living zeigen, welche Annehmlichkeiten ein vernetzter Haushalt bietet. Dabei staunte Straub nicht schlecht: Denn in dem smarten Modellhaus bewegten sich – ohne, dass es dazu eines Tricks bedarf – nicht nur Schränke wie von Zauberhand.

Straub zeigte sich beeindruckt und führte vor laufender Kamera vor, was ein smarter Haushalt seinen Bewohnern in punkto Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz zu bieten hat. Zu sehen sein wird sein Auftritt im E-Zubis-Kanal auf YouTube (www.youtube.de/ezubis). Anschließend zog der YouTuber weiter in die Young-IFA-Halle. Dort schwärmte er zwischen Zaubertricks und Autogrammstunde nochmals vom Besuch im House of Smart Living und warb dafür, sich im E-Zubis-Kanal über die Nachwuchsförderung in den Elektrohandwerken zu informieren.

„Intelligente Technologien im Bereich Smart Home gewinnen auf der IFA immer weiter an Bedeutung. Die Messe ist daher für uns eine große Chance, Besucher über das große Angebot der Elektrohandwerke zu informieren und auch junge, technikbegeisterte Menschen auf die Berufe im Elektrohandwerk aufmerksam zu machen. Die E-Handwerke sitzen an den Schaltstellen der Zukunft. Im Haus der Elektrohandwerke können wir nicht nur zeigen, wie vielseitig und zukunftsorientiert der Beruf des Elektronikers ist, sondern auch, welche Möglichkeiten die Vernetzung eines gesamten Gebäudes bietet und so das Interesse der nächsten Generation schüren“, so die Bilanz von ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi.

Pressemitteilung vom 13.09.2019 herunterladen
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