Internationale Messen

Regionalmessen

belektro 2016 in Berlin: Treffpunkt der E-Branche
Anschnitt der E-CHECK-Geburtstagstorte: Carsten Joschko, Thomas Wätzel, Constantin Rehlinger und Ingolf Jakobi (v.l.). Bild: Messe Berlin

Erfolgreich neue Zielgruppen erschlossen

Vom 11. bis 13. Oktober 2016 stand Berlin „unter Strom“: Auf der belektro, der etablierten regionalen Branchenplattform für Elektrotechnik, Elektronik und Licht, präsentierten rund 260 Aussteller aus zehn Ländern ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen. Im Fokus standen unter anderem intelligente Lösungen für Gebäudeautomation und Energieeffizienz. Somit erwies sich auch einmal mehr das E-Haus des ZVEH als eine der Hauptattraktionen auf der Messe: Die neueste Auflage des Modellhauses für moderne Smart-Home-Technologien, in der Produkte von über 50 Partnern aus der Elektroindustrie installiert und miteinander verknüpft sind, zog zahlreiche Besucher in ihren Bann. Zu den Höhepunkten am Stand der E-Handwerke gehörte der Gemeinschaftsabend mit rund 350 Gästen, bei dem unter anderem auch das 20-jährige Jubiläum des E-CHECK gefeiert wurde.

Insgesamt kamen an den drei Veranstaltungstagen rund 14.000 Besucher in den Berliner Messehallen zusammen. Carsten Joschko, Vorstandsvorsitzender des Landesinnungsverbands der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg, unterstrich die Bedeutung der belektro als wichtige Kommunikationsplattform für Industrie, Großhandel und Elektrohandwerk, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. So habe man nahtlos an die Entwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen und erfolgreich neue Besucherzielgruppen – beispielsweise Vertreter der Wohnungswirtschaft, Architekten und Planer – erschließen können.

Die nächste belektro findet vom 6. bis 8. November 2018 in Berlin statt.

efa 2015 in Leipzig
ZVEH-Vizepräsident Thomas Bürkle (l.) betonte, dass die Energiewende auch eine Gebäudewende bedeutet (rechts Felix Wisotzki, Pressesprecher Messe Leipzig). Bild: Leipziger Messe – Martin Klindtworth

Fokus auf Elektroinstallation in Gebäuden

Bei der Eröffnung der 14. Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Licht, Klima und Automation (efa) in Leipzig (28. bis 30. Oktober) rückte das Thema Elektroinstallation in Gebäuden in den Blickpunkt. Grundlage für die Diskussionen, an denen auch ZVEH-Vizepräsident Thomas Bürkle teilnahm, bildete eine Studie zum „Zustand der Elektroanlagen in Deutschland“. Das Forschungsprojekt wurde von der Fachhochschule Südwestfalen in Kooperation mit der Universität Leipzig im Auftrag des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) betreut. Die Ergebnisse zeigen, dass vielerorts noch Optimierungsbedarf besteht.

In einem Großteil des aktuellen wohnräumlichen Gebäudebestands befinden sich noch die ursprünglich installierten Leitungen, Sicherungen und Verteilungen. Bei Renovierungsund Sanierungsarbeiten werden sie häufig auf ihrem Status quo belassen, während leicht zugängige Komponenten – etwa Lichtschalter und Steckdosen – eher erneuert werden. Laut Studie sind demnach „vorwiegend oberflächliche elektrische Sanierungen“ an der Tagesordnung. Insbesondere im Altbaubestand fällt zudem auf, dass eine Vielzahl der untersuchten Gebäude nicht über die geforderten Ausstattungen an Steckdosen, Lampenanschlüssen und separat abgesicherten Stromkreisen verfügt.

Bürkle hob hervor, dass moderne Elektroinstallationen von den Fachkräften der E-Handwerke die Sicherheit der Stromnutzung deutlich erhöhen. Viele Installationen würden heute nicht mehr nach den bei der Errichtung vorausgesetzten Bedingungen betrieben. Fehlende Stromkreise kompensiere man beispielsweise durch Mehrfachsteckdosen im Dauerbetrieb, um mehr Geräte gleichzeitig nutzen zu können. Bürkle sieht daher akuten Handlungsbedarf: „Die Anforderungen an die Elektroinstallationen werden zukünftig weiter steigen, denn die Energiewende ist auch eine Gebäudewende. Viele alte Installationen sind derzeit noch nicht energiewendefähig.“ Dies werde sich auch an der aktuell bevorstehenden Umrüstung auf neue Zählertechnologien zeigen. Einige Gebäudebesitzer seien aufgrund der alten Installationen vermutlich nicht in der Lage, dieMöglichkeiten der neuen Zähler zu nutzen. Die damit angestrebte Entlastung der Netze werde somit erschwert – ohne Smart Home kein Smart Grid. Auch eine stärkere Einbindung der erneuerbaren Energien werde negativ beeinträchtigt. Gleiches gelte für eine stärkere Nutzung der Elektromobilität: Um die Ladeinfrastruktur integrieren zu können, müsse die elektrische Anlage gewisse Voraussetzungen erfüllen.

„Für all diese Entwicklungen fehlt es in der Gesellschaft noch am Bewusstsein. In Konkurrenz zu anderen Renovierungen, die unmittelbar den Komfort steigern, muss die Erneuerung der Elektroinstallation oft hinten anstehen“, konstatierte Bürkle. Er plädiert dafür, ähnlich wie beim Gebäudeenergieausweis, einen Prüfbericht zur Elektroinstallation zu etablieren, der bei Veräußerungen und Vermietungen zum Einsatz kommt. Als Ergänzung dazu sollten auch Modernisierungsempfehlungen ausgesprochen werden – allerdings beides nicht nach streng vorgegebenen Intervallen. Die Beanspruchung der Anlagen ist so unterschiedlich, dass variable Konzepte zu bevorzugen sind. „Mit dem E-CHECK haben wir bereits Angebote und Verfahrensweisen entwickelt, die als Vorbild dienen können“, sagte Bürkle. Er resümierte: „Strom ist die Energieform der Zukunft. Wir müssen deshalb auch die Stromversorgung der Gebäude energiewendefähig machen.“ Regionale Messen wie die efa seien sehr wichtig, um entsprechende Impulse in dieser Hinsicht zu liefern. Trägergesellschaften der efa in Leipzig sind der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Sachsen/Thüringen sowie der Landesinnungsverband Sachsen-Anhalt der Elektrohandwerke.

Die nächste efa findet vom 20. bis 22. September 2017 in Leipzig statt.

eltec 2017 in Nürnberg: Positive Bilanz
Franz-Xaver Rembeck, Vorstandsmitglied des LIV Bayern, erläutert Fachbesuchern das E-Haus. Bild: GHM

Erfreulicher Jahresauftakt für das E-Handwerk

Welche Techniken gibt es für ein sicheres Smart Home? Welche neuen Produkte stehen im Bereich Licht im Fokus? Und was erwarten Kunden von einem automatisierten Gebäude? Antworten auf diese und weitere Fragen lieferte die Messe für Elektro- und Energietechnik eltec, die vom 11. bis 13. Januar 2017 in Nürnberg stattfand. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehörte das E-Haus des ZVEH am Stand des Landesinnungsverbands für das Bayerische Elektrohandwerk (LIV Bayern). Die aktuelle Ausgabe präsentierte auf 100 Quadratmetern innovative Lösungen zur Steigerung von Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort im smarten Zuhause.

„Das vernetzte Haus ist in der Realität angekommen“, kommentierte Hans Auracher, ZVEH-Vizepräsident und Vorsitzender des LIV Bayern. Dies war auch an der Resonanz seitens der Besucher zu erkennen: Insgesamt kamen 11.000 Fachbesucher in die Messehallen, wobei das E-Handwerk die größte Gruppe darstellte. Über 90 Prozent der Besucher gaben der eltec bei einer Befragung Topnoten. Auracher sieht das als gutes Vorzeichen für das laufende Jahr: „Der Rückenwind aus Bayern tut allen in naher Zukunft gut. Nach drei Messetagen gab es von den Ausstellern und unseren Mitgliedsbetrieben ausschließlich das Signal ,Daumen hoch‘“.

Die nächste eltec findet vom 9. bis 11. Januar 2019 in Nürnberg statt.

eltefa 2017 in Stuttgart
Thomas Bürkle bei der Eröffnung der Messe. Bild: A. Stöcklhuber

Digital, vernetzt und auf Erfolgskurs

Digitalisierung und Vernetzung: Das waren die zentralen Themen der eltefa 2017, eine der größten Landesmessen der Elektrobranche, die vom 29. bis 31. März in Stuttgart stattgefunden hat. Eine Hauptrolle spielte dabei das Elektrohandwerk: Es schafft die Infrastrukturen für die digitale Transformation.

Positiv blickt daher ZVEH-Vizepräsident Thomas Bürkle, gleichzeitig Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und Vorsitzender des eltefa-Messebeirats, in die Zukunft: „Intelligente Lösungen der Gebäudesystemtechnik, Sicherheitstechnik, Energieeffizienz und Elektromobilität rücken die Fachbetriebe des E-Handwerks weiter in den Fokus. Die eltefa dient dabei auch zur Werbung um Nachwuchs und zur Weiterbildung des Fachpersonals.“

Ein besonderes Augenmerk galt der Elektromobilität, die dem Elektrohandwerk enorme Potenziale bietet: Aufgrund der wachsenden Anzahl an E-Fahrzeugen nimmt vor allem im privaten und halböffentlichen Bereich die Nachfrage nach Systemen zum Laden und Speichern zu. Wie derartige Lösungen im Detail aussehen, zeigte unter anderem die Sonderausstellung Elektromobilität und auch das E-Haus, die 100 Quadratmeter große Sonderschau für intelligent vernetzte Gebäudeautomationslösungen.

Die eltefa stieß auf eine erfreuliche Resonanz: Auf 42.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten 492 Aussteller (2015: 481) den fast 24.000 Besuchern (2015: rund 23.000) ihre Produkte und Dienstleistungen. Die Messe erwies sich auch international als Zugpferd: So erhöhte sich der Anteil an Ausstellern aus dem Ausland auf 8,5 Prozent (2015: 7 Prozent). In diesem Jahr kamen 42 Aussteller aus 18 Ländern (2015: 34 Aussteller aus 11 Ländern).

Quelle: Messe Stuttgart

Die nächste eltefa findet vom 20. bis 22. März 2019 in Stuttgart statt.

elektrotechnik 2017 in Dortmund mit guter Bilanz
Zufriedene Gesichter schon bei der Eröffnung (v.l.): Ullrich Sierau (Oberbürgermeister der Stadt Dortmund), Stefan Veltel (Vorsitzender der VEG-Landesgruppe Westfalen), Andreas Bettermann (Vorsitzender im ZVEI-FV Elektro-Installationssysteme), Sabine Loos (Geschäftsführerin Messe Westfalenhallen Dortmund) und Lothar Hellmann (Präsident des ZVEH und FEH NRW). Bild: FEH NRW

Erfolg auf ganzer Linie

Neuer Termin, großer Zuspruch: Die Fachmesse elektrotechnik stieß auf große Resonanz. Rund 21.000 Fachleute aus Handwerk und Industrie kamen vom 15. bis 17. Februar in die Dortmunder Messehallen. Dort präsentierten über 400 Aussteller aus 13 Nationen die neuesten Produkte und Trends rund um Gebäude- und Industrieanwendungen. Zu den Höhepunkten gehörte auch in diesem Jahr die Sonderschau „Das E-Haus“ des ZVEH. In dem 100 Quadratmeter großen, begehbaren Modellhaus wird gezeigt, wie intelligente Gebäudevernetzung mit Hilfe der Fachkräfte der E-Handwerke zu einer deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz bei gleichzeitiger Steigerung von Komfort und Sicherheit beitragen kann.

Dem Konzept der Messe entsprechend kamen die größten Besuchergruppen aus dem Elektrohandwerk und der Elektroindustrie. Ihr Fazit fiel dabei sehr positiv aus: Über 86 Prozent sprachen sich bereits jetzt für einen Besuch der Folgeveranstaltung in zwei Jahren aus. Auch der Februar-Termin – in früheren Jahren fand die elektrotechnik im Herbst statt – wusste zu gefallen: Das Veranstaltungsdatum bekam auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6 von den Fachbesuchern die Note 1,9.

Lothar Hellmann, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen und gleichzeitig ZVEH-Präsident, dankte den Herstellern für die zahlreichen Innovationen, die sie präsentierten. Er zog ein äußerst zufriedenes Resümee: „Mit einem gelungenen Verlauf der Messe hatte ich gerechnet, aber dass Hersteller sogar aktiv zu unserem Verbandsstand gekommen sind, um sich positiv zu äußern, hat mich überrascht und erfreut.“ Nähere Infos zur Messe finden Sie unter: » www.messe-elektrotechnik.de

Die nächste elektrotechnik findet vom 13. bis 15. Februar 2019 in Dortmund statt.

GET Nord 2016 weiter auf Erfolgskurs
Auch der 20. Geburtstag des E-CHECK wurde auf der GET Nord gefeiert. Beim Tortenanschnitt (v.l.): Karl-Heinz Bertram (LIV Niedersachsen/Bremen), Ulrich Mietschke (LIV Schleswig-Holstein), Olaf von Müller (LIV Mecklenburg-Vorpommern) und Martin Hildebrandt (NFE). Bild: HMC/Stephan Wallocha

E-Haus auch in den Hamburger Messehallen ein Besuchermagnet

Mehr als 500 nationale und internationale Aussteller, ausgebuchte Hallenflächen und über 40.000 Besucher – die statistischen Angaben zur fünften Auflage der GET Nord in Hamburg belegen, dass die Messe sich auf einem erfolgreichen Kurs befindet. Als einzige gemeinsame Fachmesse für Elektro, Sanitär, Heizung und Klima im Norden präsentierte die GET Nord vom 17. bis 19. November die ganze Spannbreite der Gebäudetechnik unter einem Dach. Zu den Höhepunkten zählte auch das E-Haus des ZVEH, das sich zum wiederholten Mal als Besuchermagnet erwies. In dem 100 Quadratmeter großen Modellhaus können die Besucher „live“ erleben, wie intelligente Gebäudevernetzung und ein ausgeklügeltes Energiemanagement zu einer gleichzeitigen Steigerung von Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit beitragen. Diese und weitere attraktive Sonderschauen sowie ein umfassendes Rahmenprogramm sorgten dafür, dass rund 90 Prozent der Besucher die GET Nord als „gut“ oder sogar „sehr gut“ bewerteten. Entsprechend zufrieden fällt auch das Fazit von Martin Hildebrandt, dem Präsidenten des NFE Norddeutscher Fachverband Elektro- und Informationstechnik, aus: „Das Konzept der GET Nord hat einmal mehr gezeigt, dass es den Nerv der Zeit trifft.“

Quelle: Hamburg Messe

Die nächste GET Nord findet vom 22. bis 24. November 2018 in Hamburg statt.

E-Fachschulung für Gebäudetechnik in Rostock 2017
Beim Anschnitt der Torte "20 Jahre E-CHECK": Holger Heckle (VEG), Olaf von Müller (LIV Mecklenburg-Vorpommern) und Andreas Bettermann (ZVEI). Bild: LIV Mecklenburg-Vorpommern

Traditioneller Jahresauftakt für die Elektrobranche

Bereits zum 27. Mal fand in der Stadthalle Rostock die E-Fachschulung für Gebäudetechnik statt. Vom 24. bis 26. Januar kamen in diesem Jahr mehr als 3.100 Elektrofachleute zusammen, um sich über die neuesten Produkte, Technologien, Trends und Marketingstrategien im Bereich der Gebäudetechnik zu informieren. Viele konstruktive Gespräche und eine gute Grundstimmung – nicht zuletzt dank der sehr guten konjunkturellen Lage im E-Handwerk – prägten die Atmosphäre an den drei Veranstaltungstagen.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Olaf von Müller, Landesinnungsmeister der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke Mecklenburg-Vorpommern: "Es freut mich sehr, dass sich unsere Fachschulung in Rostock im Laufe der Jahre als bundesweite Auftaktveranstaltung der gesamten Elektrobranche etabliert hat. Mit den Zukunftsthemen Digitalisierung und Batteriespeicher, aber auch Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, haben wir wieder erhebliches Interesse bei den Elektrofachkräften in Mecklenburg-Vorpommern geweckt." Sehr gut angenommen wurden auch die zielgruppenspezifischen Angebote für Architekten und Fachplaner sowie für den Nachwuchs.

Die nächste E-Fachschulung für Gebäudetechnik in Rostock findet vom 23. bis 25. Januar 2018 in Rostock statt.

Ansprechpartner

Geschäftsführer Technik und Berufsbildung
Dipl.-Ing. Bernd Dechert

069 247747-63

069 247747-69

B.Dechert@zveh.de

Sekretariat
Petra Barrafato

069 247747-65

069 247747-69

P.Barrafato@zveh.de

Pressesprecher
Jan Voosen

069 247747-28

069 247747-29

J.Voosen@zveh.de

Sekretariat
Linda Wille

069 247747-27

069 247747-29

L.Wille@zveh.de

Möchten Sie mit uns in Kontakt treten? Schreiben Sie uns: zveh(at)zveh.de oder rufen Sie uns an: 069 247747-0

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